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Hochverfügbarkeit

Hochverfügbarkeit steht für Sicherstellung der Geschäftsabläufe durch ein reibungsloses Funktionieren der IT-Infrastruktur.

Je besser ein Unternehmen auf einen gravierenden Systemausfall vorbereitet ist, desto geringer ist die Gefahr schwerwiegender Folgen, wenn es zu einem Ausfall der IT-Komponenten kommt. Die Themen Hochverfügbarkeit und Disaster Recovery-Strategien gehören daher nicht nur in die Verantwortung der IT-Abteilung, sondern auch auf die Agenda der Geschäftsleitung.

Der unterbrechungsfreie Geschäftsablauf ist für Unternehmen heute ein entscheidender Wettbewerbsfaktor. Zum Teil ist es für Unternehmen überlebenswichtig, dass die IT-Systeme zuverlässig funktionieren. Kaum ein Geschäftsprozess kommt heutzutage noch ohne IT-Unterstützung aus. Fallen die Systeme aus, führt dies in aller Regel zu finanziellen Einbußen. Für einen Ausfall gibt es weit mehr Ursachen als die häufig genannten Viren und Würmer. Eine Rolle spielen auch Hardware-Fehler, unausgereifte Software und menschliches Versagen. Stromausfälle und Brände, Diebstahl, Sabotage, Stürme und Hochwasser stellen ebenfalls ein Risiko für Rechnersysteme und Daten dar.

Verfügbarkeit und Hochverfügbarkeit, Fehlertoleranz und SPOFs (Single Point of Failure) sind Begriffe, die im Umfeld von hochverfügbaren Systemen eine grundlegende Rolle spielen.

Die Verfügbarkeit eines Systems oder einer Systemkomponente ist definiert als prozentualer Zeitanteil, in dem dieses System oder die Komponente fehlerfrei funktioniert. Verfügbarkeit ist der Grad, zu dem ein Dienst oder eine Applikation jene Funktionalität für den Anwender liefert, für die er bestimmt ist. Der Grad der Verfügbarkeit ist ein wichtiger Messwert für High-Availability-Umgebungen.

An der Definition von Hochverfügbarkeit scheiden sich die Geister. Für die einen gelten 99 Prozent als hochverfügbar, während andere 99,99 Prozent benötigen.

Fehlertoleranz bezeichnet die Eigenschaft eines IT-Systemes seine Funktionsweise aufrechtzuerhalten auch wenn unvorhergesehene Eingaben oder Fehler in der Hardware und Software auftreten. Fehlertoleranz erhöht die Verfügbarkeit und ist unabdingbar für Hochverfügbarkeit.

Um Hochverfügbarkeit zu erreichen, muss die gesamte IT-Infrastruktur, die verwendete Hardware als auch Software eines HA-Clusters frei von Single-Point-of-Failures, Komponenten die durch einen Fehler das gesamte System zum Ausfall bringen könnten, sein.

Um ein IT-System hochverfügbar zu gestalten, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Der Grad der Hochverfügbarkeit hängt dabei von der Unternehmens-Policy ab.


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